Muck und Pipp fliegen Hand in Hand eine goldene Lichtspur entlang, die aus ihrer Welt hinunter in die Welt der Menschen führt.
Erscheint am 1. November 2026

Muck & Pipp
und das Mutfunkeln

Ein Bilderbuch zum Vorlesen – über Mut, Abschied und das erste Mal allein

Zwei Wesen kommen zu einem Jungen, der sich vor dem Abschied fürchtet. Und bringen ihm etwas mit, das längst in ihm steckt.

Muck, ein großes grünes Wesen, hält Pipp, ein kleines blaues Wesen, im Arm.
„Mut heißt nicht, keine Angst zu haben.
Mut heißt, es trotzdem zu versuchen.“

Muck

Worum es geht

Manche Abschiede sind zu groß für kleine Menschen

Nici ist ein Kind wie viele. Er spielt gern, er lacht gern. Nur den Moment davor mag er nicht – wenn Mamas Hand loslässt und der Bauch anfängt zu grummeln.

In einem Land, das man nur in Träumen findet, hören zwei Wesen seinen Ruf. Muck, groß und grün und ruhig. Und Pipp, klein und blau und flauschig. Sie folgen einer goldenen Spur hinunter zu ihm und bleiben.

Was sie mitbringen, ist kein Zaubertrick. Es ist ein Funkeln in Nicis Brust, das mit jedem kleinen mutigen Schritt heller wird – bei der Kita-Tür, im Schwimmbad, auf einem Kindergeburtstag, zu dem Mama ihn bringt und nicht bleibt. Das Mutfunkeln war schon immer da. Nici sieht es nur zum ersten Mal.

Nici wird von seiner Mutter in der Garderobe der Kita fest umarmt. Auf seiner Brust leuchtet ein goldener Funke. Pipp legt ihm eine Pfote auf die Schulter, Muck steht daneben.

Der Moment, in dem das Mutfunkeln zum ersten Mal aufleuchtet

Die beiden Freunde

Der eine ist mutig. Der andere hat Angst.

Und genau darin liegt die Idee des Buches: Zusammen sind Muck und Pipp das, was in Kindern oft gleichzeitig steckt.

Muck, ein großes, kuscheliges grünes Wesen mit zwei kleinen Hörnern und freundlichem Gesicht.

Muck

Der Mutige

Groß, grün und kuschelig. Er strahlt eine Ruhe aus, die ansteckt, lacht gern und viel und ist der Mutigste auf der ganzen Wiese. Nur mit dem Warten hat er es nicht so.

„Ein kleiner Schritt reicht. Die nächsten machen wir dann zusammen.“

Pipp, ein kleines, flauschiges blaues Wesen mit großen runden Augen, streckt beide Arme hoch.

Pipp

Der Ängstliche

Klein, blau und flauschig, mit großen Augen, die alles zuerst einmal von unten anschauen. Pipp weiß genau, wie sich ein Kribbeln im Bauch anfühlt – und bleibt trotzdem an Nicis Seite.

„Wir sind da. Immer!“

Und irgendwann braucht Nici sie nicht mehr

Das ist das Kluge an dieser Geschichte: Muck und Pipp nehmen dem Kind die Angst nicht ab. „Wir sind ein bisschen wie Stützräder“, sagt Muck – „irgendwann brauchst du uns nicht mehr.“ Gehen werden sie deshalb nicht. Auf Nicis Frage, ob sie trotzdem weiter für ihn da sind, antworten beide gleichzeitig: „Immer.“

Ein Blick ins Buch

Sechs Kapitel, durchgehend illustriert

Vom ersten Tautropfen auf der Wiese bis zum Abend, an dem Nici zufrieden einschläft.

Nici liegt im Bett, Muck und Pipp sitzen leuchtend neben ihm im dunklen Kinderzimmer.
Das Mutfunkeln

Ein Wort, das Kindern hilft

Angst ist schwer zu greifen. Mut auch. „Hab keine Angst“ hilft deshalb selten weiter.

Das Mutfunkeln macht daraus etwas Sichtbares: ein Leuchten in der Brust, das mit jedem gesammelten Mutmoment heller wird. Ein Bild, das Kinder anfassen können – und Eltern bekommen eine Sprache für Situationen, in denen ihnen sonst die Worte fehlen.

Aus „Hab keine Angst“ wird „Dein Mutfunkeln ist da – lass es uns heller machen“. Und aus einem verheulten Morgen wird ein Mutmoment, den ihr abends gemeinsam ins Glas legt.

Bewegte Bilder

Drei Momente aus dem Buch

Vielleicht bist du über einen davon hierhergekommen.

Der Kita-Abschied

Wenn Tränen fließen und man trotzdem gehen muss

Der Kindergeburtstag

Wenn das Kind losläuft – und du zurückbleibst

Der Schwimmkurs

Wenn Eltern nicht mit hineindürfen

Für Eltern

Diese Angst ist kein Rückschritt

Trennungsangst gehört in den ersten Lebensjahren zur normalen Entwicklung. Sie ist sogar ein gutes Zeichen: Sie zeigt, dass dein Kind eine enge Bindung zu dir aufgebaut hat und dich als sicheren Hafen erlebt.

Etwa ab dem ersten Lebensjahr begreift ein Kind, dass Mama und Papa auch dann noch da sind, wenn es sie gerade nicht sehen kann – die sogenannte Objektpermanenz, ein Meilenstein der kognitiven Entwicklung. Genau deshalb tut ein Abschied überhaupt weh: Dein Kind weiß, dass du irgendwo bist. Was ihm oft noch fehlt, ist das Gefühl für Zeit und die Gewissheit, dass du sicher zurückkommst. Diese Gewissheit wächst mit jeder Trennung, die gut ausgeht. Anstrengend ist die Phase trotzdem, für alle Beteiligten.

Im Anhang des Buches steht deshalb ein Miniratgeber: was in dieser Phase hilft, woran du erkennst, dass die Angst über das normale Maß hinausgeht, und an wen du dich dann wenden kannst.

Tipp 1

Abschiedsrituale etablieren

Ein kurzer, immer gleicher Satz. Ein Herz auf die Hand gemalt. Wiederholung gibt Sicherheit, weil das Kind weiß, was als Nächstes kommt.

Tipp 2

Rückkehr ankündigen

Sag klar, wann du wiederkommst – „Nach dem Mittagessen hole ich dich ab“ – und halte dich unbedingt daran.

Tipp 3

Abschied kurz halten

Dramatische, lang gezogene Abschiede verstärken die Angst. Bleib liebevoll, aber bestimmt.

Tipp 4

Kleine Trennungen üben

Beginne früh mit kurzen, erfolgreichen Trennungen. Jede einzelne stärkt das Vertrauen darauf, dass du zurückkommst.

Und wann ist es mehr als eine Phase?

Wenn die Angst entwicklungsmäßig unpassend, übermäßig intensiv und anhaltend ist und den Familienalltag erheblich beeinträchtigt, lohnt sich professioneller Rat. Als Faustregel nennt der Miniratgeber vier Wochen. Die erste Anlaufstelle ist die Kinderarztpraxis – dort erfolgt eine erste Einschätzung und bei Bedarf eine Überweisung. Das Buch benennt die Warnzeichen konkret.

Zum Mitmachen

Muck und Pipp für zu Hause

Ausmalbilder, Bastelideen und ein Begleiter für die Hosentasche. Alles kostenlos, alles als PDF zum Ausdrucken.

Ausmalbild

Gute Nacht, Muck und Pipp

Die Nachtszene aus dem letzten Kapitel als Strichzeichnung zum Ausmalen.

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Ausmalbild

Rutschenrennen

Muck, Pipp und die große Rutsche – bunt anzumalen, wie dein Kind mag.

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Zum Ausschneiden

Muck und Pipp als Begleiter

Zwei Karten zum Ausschneiden und Laminieren. Für alle Orte, an die du nicht mitgehen kannst.

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Bastelidee

Das Mutmomente-Glas

Anleitung und Zettel zum Ausschneiden, damit kleine mutige Schritte sichtbar bleiben.

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Bastelidee

Der Mutstein

Ein Stein für die Hosentasche, der Mut speichert. Mit Karte zum Beschriften.

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Urkunde

Mein Mutfunkeln

Für den Tag, an dem etwas geschafft wurde, wovor vorher Angst da war.

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Porträtfoto von Alena Schößler
Die Autorin

Alena Schößler

B. Sc. Psychologie · Ergotherapeutin · Lerntherapeutin

Alena Schößler arbeitet als Ergotherapeutin mit dem Schwerpunkt Pädiatrie in einer Fachpraxis in Hilden und ist freiberuflich als Lerntherapeutin und Selbstbehauptungstrainerin tätig. Kinder zu begleiten und ihnen Werkzeuge für ein selbstbestimmtes Leben mitzugeben, ist ihre Leidenschaft.

Muck und Pipp sind nicht am Schreibtisch entstanden. In der Therapie begegnete ihr ein kleiner Junge, dessen Trennungsangst den Alltag spürbar erschwerte. Für ihn schrieb sie die erste Version dieser Geschichte. Und merkte dann: Da draußen gibt es viele Kinder, die genau das brauchen.

  • Studium der Psychologie (B. Sc.) an der Europäischen Fernhochschule Hamburg, seit November 2025 im Masterstudium
  • Staatlich geprüfte Ergotherapeutin, mit Weiterbildung in Verhaltenstherapie für die Pädiatrie
  • Zertifizierte Selbstbehauptungs- und Resilienztrainerin
  • Diplomierte Legasthenietrainerin
  • Fachergotherapeutin für Elternberatung, seit 2026 in Ausbildung zur systemischen Familienberaterin
Erscheinungstermin

Ab dem 1. November 2026

„Muck & Pipp und das Mutfunkeln“ erscheint bei BoD – Books on Demand und ist ab dem Erscheinungstag über den Buchhandel zu beziehen. Am einfachsten merkst du dir die ISBN.

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ISBN 978-3-6963-1307-4 BoD – Books on Demand Durchgehend farbig illustriert Mit Miniratgeber für Eltern